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FAQ Milchprodukte

JA, DU DARFST DEN JOGHURTDECKEL ABLECKEN!

Fragen und Antworten zu unseren veganen Produkten findest du weiter unten auf dieser Seite.

Die meisten unserer Produkte sind glutenfrei. Einzelne Produkte in unserem Sortiment können aber Gluten enthalten. Welche das sind, erkennst du aber auf einen Blick: Auf den Verpackungen dieser Produkte sind glutenhaltige Zutaten in der Zutatenliste hervorgehoben und somit deutlich zu erkennen. Eine exakte Aufstellung unserer glutenfreien Produkte findest du aber auch hier. Einfach beim Filter "Ernährung" das Häkchen bei „glutenfrei“ setzen und schon werden alle entsprechenden Bauerjoghurtprodukte angezeigt. Unsere Käseprodukte sind übrigens alle glutenfrei.

Joghurt enthält sogenannte rechtsdrehende und linksdrehende Milchsäure. L(+) steht für rechtsdrehende Milchsäure. Linksdrehende wird mit D(-) gekennzeichnet. „Links“ und „rechts“ bezeichnet dabei eine physikalische Eigenschaft. Bringt man die Milchsäure im Labor unter linear polarisiertes Licht (Licht, dessen Wellen nur in einer einzigen Ebene schwingen), so kann die Drehrichtung der Milchsäure ermittelt werden.
Rechtsdrehende Milchsäure kommt auch im menschlichen Körper vor und kann daher schnell vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Für den Abbau der linksdrehenden Milchsäure hingegen muss unser Organismus ein wenig mehr Aufwand betreiben und benötig auch deutlich länger dafür. Heute ist sich die Wissenschaft einig: Für gesunde Personen stellt linksdrehende Milchsäure kein gesundheitliches Problem dar.
Je nach verwendeter Bakterienkultur überwiegt im Joghurt der Anteil rechts- oder linksdrehender Milchsäure. Die meisten unserer Joghurtprodukte werden mit Joghurtkulturen hergestellt, die natürlicherweise zu über 90 % rechtsdrehende Milchsäure L(+) bilden.
Die bei Produkten mit linksdrehender Milchsäure D(-) verwendete Kultur heißt Lactobacillus bulgaricus. Eingesetzt wird diese in den folgenden Produkten unseres Sortiments:

Der Joghurt Drink 3,5 % und 0,1 %

FruFru thermisierter Fruchtjoghurt

Sahnejoghurt thermisiert

 

In Bauer Erzeugnissen ist zum überwiegenden Teil keine Gelatine enthalten. Ausnahmen sind unsere wärmebehandelten Produkte und Dessert-Produkte, bei denen sie aus technologischen Gründen notwendig ist. Bei Einsatz von Gelatine wird dieser Zusatz immer deklariert. Dies ist laut Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung auch gesetzlich vorgeschrieben. Bei allen anderen Produkten ist der Zusatz von Gelatine aus technologischen Gründen unnötig und wir greifen auf milcheigene Eiweißerzeugnisse zurück.

Alkoholische Bestandteile, die als Lösungsmittel für ätherische Öle notwendig sind, können wir nicht vollkommen ausschließen, da viele Aromastoffe ausschließlich fettlöslich sind und nur mit Hilfe von Alkoholen in eine weiter verarbeitbare Form gebracht werden können.
Da wir aber in unseren Produkten nur mit geringsten Mengen an Aromen arbeiten, ist der Gehalt an Alkohol nicht messbar und daher zu vernachlässigen.

Für die Käseproduktion der Privatmolkerei Bauer verwenden wir ausschließlich mikrobielles Lab. Vegetarier dürfen also ohne Bedenken zugreifen. Um Käse herzustellen, wird die Milch mit Lab dickgelegt. Das Lab, das dafür benötigt wird, ist ein Enzym, das ursprünglich aus Kälbermägen gewonnen wurde. Heute verwenden wir ausschließlich mikrobielles Lab, das im Labor hergestellt wurde. Weitere Informationen zur Käseherstellung findest du hier.

Alle Produkte aus unserem Haus werden aus pasteurisierter Milch hergestellt.
Unsere Milch wird einer sogenannten Kurzzeiterhitzung unterzogen: ca. 40 Sekunden bei ca. 74 °C. Diese Temperatur-Zeit-Bedingungen sind gesetzlich vorgeschrieben und sorgen dafür, dass eventuell in der Rohmilch vorkommende Schadkeime abgetötet werden.

 

Das Ablecken des Joghurtdeckels ist unbedenklich. Alle Verpackungen, die direkten Kontakt mit Lebensmitteln haben, fallen in Deutschland unter das sogenannte Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz. Dieses Gesetz sieht vor, dass keine Stoffe aus der Verpackung auf das Lebensmittel oder dessen Oberfläche übergehen dürfen.
Auch die oft verbreitete Sorge, Joghurtdeckel seien mit einem Antibiotikum bestrichen, ist völlig unbegründet. Ein Einsatz von Antibiotika ist bei sauren Milcherzeugnissen wirkungslos, da die üblichen Verderbniskeime bei Milchprodukten eher Hefen und Schimmelpilze sind und Antibiotika gegen diese Mikroorganismen nicht wirken. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man allerdings nicht auf Deckelteilen herumkauen oder sie gar verschlucken.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir grundsätzlich keine Werksbesichtigungen anbieten können. Für die Herstellung unserer Produkte gelten extrem hohe Hygiene- und Qualitätsstandards. Diese Standards gewährleisten die Lebensmittelsicherheit für unsere Verbraucher. Da wir keine von den Produktionsräumen getrennte „Besuchergalerie“ haben, sind Werksführungen mit diesen Qualitätsstandards nicht vereinbar.

Die für die Produktion benötigte Milch stammt ausschließlich von ausgewählten Landwirten aus Ober- und Niederbayern aus dem Alpenvorland. Die Natur und intakte Umwelt rund um unseren Firmenstandort in Wasserburg am Inn sorgen für bestes Futter und für die überdurchschnittliche Qualität des Rohstoffes Milch. Ein gutes und faires Verhältnis zu unseren Landwirten ist für uns von höchster Bedeutung, denn nur zusammen können wir aus dem besten Rohstoff auch das beste Produkt herstellen.

Das Verfahren zur Joghurtherstellung wird Fermentation genannt. Hierzu wird zunächst die pasteurisierte Milch auf den gewünschten Fettgehalt eingestellt (z.B. Magerstufe, fettarm, Rahmstufe). Je nach Rezeptur können als weitere Zutaten Milcheiweiß und Zucker hinzugefügt werden. Anschließend wird die Milch homogenisiert und erhitzt (in der Reihenfolge). Nun folgt die Reifung. Dabei wandeln sich zugesetzte Milchsäurebakterien bei einer Temperatur von 42 bis 45 °C Milchzucker in Milchsäure um. Die Milchsäure lässt das Milcheiweiß zu einem Gel gerinnen. Dieser Prozess, auch Dicklegung genannt, wird durch regelmäßige Kontrollen des pH-Wertes überwacht. Je nach Kultur entsteht ein säuerlicher oder milder Joghurt. Für den besonderen Geschmack unseres Bauer-Joghurts ist eine eigens entwickelte Kombination von verschiedenen Milchsäurekulturen entscheidend. Der entstandene Joghurt wird als Naturjoghurt cremig gerührt in den Becher gefüllt oder aber mit einer Fruchtzubereitung aus ausgesuchten Früchten zu beliebten Produkten wie „Der Große Bauer“ weiterverarbeitet. Für uns das A und O: Wir verzichten bei der Herstellung auf Konservierungsstoffe und Gelatine.

Unsere Joghurts bieten wir dem Handel generell in gemischten Steigen an – wie übrigens die meisten anderen Hersteller auch. Die Sortierung ist hierbei so verbrauchergerecht wie möglich zusammengestellt und beruht auf Erfahrungswerten und dem Wunsch nach einer möglichst großen Sortenvielfalt. Natürlich kann die Sortierung in den Steigen immer nur einen Mittelweg darstellen und nicht immer allen Geschmäckern gerecht werden. Sollte es ein bestimmtes Produkt in deinem Markt gerade einmal nicht geben, frag dort einfach nach. Sicher wird man dort bemüht sein, dir weiterzuhelfen.

Alle unsere Joghurts sind aufgrund des Herstellungsverfahrens und der Produktcharakteristik auch während der Schwangerschaft absolut bedenkenlos zu verzehren. Unsere Schnitt- und Hartkäse, alle hergestellt aus pasteurisierter Milch und unter strengen hygienischen Bedingungen, sind ebenfalls unbedenklich. Für Weichkäse und Rotschmierkäse gilt: Diese werden zwar ebenfalls aus pasteurisierter Milch hergestellt, jedoch können sich aufgrund der besonderen Oberflächenbehandlung und der daraus resultierenden Produkteigenschaften in seltenen Fällen auf der Oberfläche Listerien ansiedeln. Deshalb ist hier in der Schwangerschaft Vorsicht geboten und ein Verzicht auf diese Produkte ratsam.

Auf jeder Verpackung ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben, mit dem wir versichern, dass das Produkt bis zum angegebenen Termin bei sachgerechter Lagerung ohne wesentliche Qualitäts- oder Geschmackseinbußen und ohne gesundheitliches Risiko verzehrt werden kann. Auch nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum kann das Produkt noch qualitativ in Ordnung sein. Am besten genau hinschauen, daran riechen und vorsichtig probieren – auf diese Weise können viele Lebensmittel vor der Entsorgung gerettet werden.

100%ige Recyclingfähigkeit haben wir uns nicht nur auf die Fahnen geschrieben. Bis 2025 soll das auf jeder Bauer-Verpackung stehen. Ob Joghurtbecher oder Käsefolie, wirklich jede Verpackung soll ab 2025 komplett recyclingfähig sein. Neben der Recyclingfähigkeit unserer Verpackungen sind wir außerdem aktiv dabei, nachhaltige und plastikfreie Verpackungsalternativen zu finden. Bis es so weit ist, reduzieren wir den Plastikanteil der Becher auf ein Mindestmaß. Dabei haben wir immer im Blick, die nachhaltigste aller Lösungen zu finden. Genuss mit gutem Gewissen eben.

Bei unseren Standard-Joghurtbechern sollte die Deckelfolie vom Becher gelöst werden und beides in der Gelben Tonne/dem Gelben Sack entsorgt werden.

Ja, die Rinde aller unserer Käseprodukte kann bedenkenlos mitgegessen werden. Auch die Rinde aller unserer Schnittkäse kann mitgegessen werden.

Informationen zu Milch und Milchprodukten finden Sie auch unter www.meine-milch.de, der Informationsplattform des Milchindustrie-Verbands.

FAQ vegane produkte

JA, DER HAFER KOMMT AUCH AUS BAYERN. SO WIE WIR.

Fragen und Antworten zu unseren veganen Produkten

Unsere Joghurt-Alternativen entstehen auf Basis von Hafer und sind frei von gehärteten Fetten, Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und künstlichen Farbstoffen. Bei der ungesüßten Naturvariante wird zudem auf den Zusatz von Zucker verzichtet.

Die Haferprodukte sind als vegan ausgelobt und enthalten keine Milchbestandteile, daher auch keine Laktose. Da es sich um rein pflanzliche Produkte handelt und wir wollen, dass sie frei von allem sind, was nicht sein muss, kommen unsere GrünKraft-Joghurt-Alternativen auch ohne gehärtete Fette, Konservierungsstoffe, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärker und künstliche Farbstoffe aus.

Ja, alle Sorten unserer „GrünKraft Bauern-Scheibe“ sind sowohl glutenfrei als auch laktosefrei. Glutenfrei, da sich darin keinerlei Getreide befindet. Und laktosefrei, da sie aus den drei Basiszutaten Wasser, Kartoffelstärke und Olivenöl besteht und keinerlei Milchbestandteile enthalten sind.

Der Hafer in unseren Haferjoghurts stammt ausschließlich von Bauern aus Bayern.

Wir stehen noch am Anfang unserer Distribution, mit dem Ziel, möglichst schnell flächendeckend im Handel erhältlich zu sein. Die Gespräche mit dem Handel sind sehr vielversprechend. Voraussichtlich ab März 2021 werden die GrünKraft-Haferprodukte in den meisten großen Handelsketten erhältlich sein.

Bei den Bechern der Sorten „Hafer trifft Frucht“ können alle Wertstoffe recycelt und später gut wiederverwertet werden. Die sogenannten 3K-Becher (3-Komponenten-Becher) bestehen aus verschiedenen
Verpackungskomponenten, die vollständig recycelt werden können.

Die einzelnen Komponenten der Becher können mithilfe der Aufziehlasche voneinander gelöst und getrennt entsorgt werden. Der Aludeckel und der Kunststoffbecher gehören in den Gelben Sack oder die entsprechende Wertstofftonne, die Papierbanderole gehört ins Altpapier. Ein Hinweis zum richtigen Recycling des Bechers befindet sich auch auf der Innenseite der Becherbanderole.

Wir legen sehr viel Wert auf gesunde Produkte und Regionalität. So haben wir uns besonders dem Thema „verbesserte Fettsäurestruktur“ gewidmet. Deshalb hat unsere vegane, pflanzliche Bauern-Scheibe auch eine ganz puristische Grundrezeptur: Wasser, Kartoffelstärke und Olivenöl sind die drei Basiszutaten. Bei dieser pflanzlichen Käsealternative in Scheibenform macht aber vor allem die innovative Olivenölbasis den entscheidenden Unterschied. Sie verleiht den Bauern-Scheiben ein ganz neues Geschmackserlebnis und liefert obendrein viele ungesättigte Fettsäuren. Wir verzichten dabei nicht nur komplett auf gehärtete Fette, sondern auch konsequent auf Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker und Gentechnik. Darüber hinaus sind die Produkte frei von Allergenen. Die verwendete Kartofelstärke kommt – unserem Konzept entsprechend – aus einer deutschen Kartoffelmühle.

Das Motto „Weniger ist mehr“ haben wir uns auch bei den Verpackungen zu Herzen genommen. Die Verpackungen der Bauern-Scheibe sind zu 100 % recycelbar: Die Folie und der Karton der Bauern-Scheibe können getrennt werden. Der Karton lässt sich im Altpapier entsorgen, die Folie in der gelben Tonne. Im Vergleich zu herkömmlichen Hartplastikverpackungen können zudem rund 80 % Plastik eingespart werden. Unser Ziel ist, hier auf 100 % zu kommen – daran arbeiten wir bereits.

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